Calaidos

Stricken, Mini …und noch mehr

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Hab ichs doch total vergessen

Februar 15th, 2006 · No Comments · Mini, Olympische Strickspiele, Stricken

Wie konnte ich nur! Ich hab vergessen, euch vom Kabarett zu erzählen.
Karin hat mich vor 2 Wochen freitags mit der Idee überrascht, sie sonntags zum Kabarett ins Werkhaus zu begleiten. Da traten Duotica auf. Kinners, watt ham wir nen Spaß gehabt. Wollte ich das jetzt hier ausführlich schreiben, dann käme ich wieder nicht ins Bett. Jedenfalls DANKEDANKEDANKE Karin!

Dann hat mein Mini seit letztem Samstag dank Gregor nicht nur wieder eine vordere Stoßstange (auch lieben Dank an Georg, die beiden haben zusammen so lange gebastelt, bis sie dran war), sondern auch, dank Gregors unglaublicher Großzügigkeit, einen Chromgrill, nämlich Gregors alten (auch wenn böse Zungen unken, dass er nur will, dass es nicht mehr so auffält, wenn er seinen Mini auf Treffen morgens wienert, weil ich das ja jetzt auch tun “muss” und Freddi ihm sowieso in fast nichts nachsteht ;o)

Neuigkeiten an der olympischen Front:
Vorderteil fertig gestrickt, Rückteil angeschlagen und 7 Reihen gestrickt sowie Entschluss gefasst, hinten auch zu zopfen.

Und als letztes hatte ich einen abenteuerlichen Abend. Mein Schwesterlein war ja heute im Laden bei mir, hat an Muttis Weihnachtsschal gestrickt und hinterher haben wir uns noch mit zweien ihrer Freunde bei mir zum Pizzaessen und Doppelkopf spielen getroffen (ich kann ja, dank Vera, seit zwei Wochen DoKo spielen). Dieser gemütliche Abend wurde um 21.59 rüde durch einen Anruf der Alarmanlagenfirma unterbrochen, die zuständig ist für das Haus unserer Eltern.
Alarm zweimal ausgelöst im Wohnzimmer. Wir ins Auto (Mini mit 4 Mann Besetzung), hin, ums Haus in den dusteren Garten: Fenster offen, Leiter lehnte dran!
Pozilei angerufen. Nachdem die und ihre Verstärkung da war sind sie durchs Haus getigert, keiner mehr da.

Auf die Spusi (oder was auch immer die zwei wirklich netten Herren in Zivil waren) in der Küche gewartet, denn im Haus sollten wir ja nicht rumturnen. Nun waren unsere Eltern auf einer Karnevalssitzung. Mein Bruder Christian kam auf die glorreiche Idee, im Stadtwaldhaus anzurufen und sie da suchen zu lassen, denn das Handy war natürlich aus.

Nachdem die Herren von der Spusi einmal durchs Haus gegangen waren, durften wir uns auch wieder freier bewegen. Zeitgleich kamen die Eltern.
Meine Ma ging in die Küche, schaute auf die Arbeitsfläche, nahm ihre Geldbörse in die Hand: nichts fehlte, noch nicht mal die relativ große Menge Bargeldes, die sie ausnahmsweise da drin hatte. Sparschwein stand noch im Flur, Schmuck meiner Ma, augenscheinlich vollständig (genaueres erst nach genauer Prüfung), auch noch da. Zimmer meiner Schwester komplett verwüstet.
Wir haben uns gefragt, was die wohl gesucht haben. Ok, sie haben das Pfeiffekrachmachding der Alarmanlage kaputt geschlagen. Das hat sie wohl gestört. Ne gute Stunde später kam mein Pa dann auf die Idee, nach seinen Papieren zu suchen. Die fehlen und auch alles Geld, was er da drin hatte. Nun hat er zum x-ten Mal keinen Führerschein und Perso. Aber die Karten sind gesperrt. Kann also nix mehr passieren. Ausserdem fehlt noch Bargeld aus dem Büro.
Was die im Zimmer von Vera wollten, in dem sie offensichtlich die meiste Zeit verbracht haben, wissen wir nicht.

Aber die große Frage, die sich stellt: Um 21.53 Uhr wurde der erste Alarm ausgelöst, um 21.57 Uhr das zweite mal (wir vermuten erst beim rein- und dann beim rausgehen), u, 21.58 Uhr hatte mein Vater einen Anruf auf der Mailbox. Um 21.59 haben sie mich angerufen. Die können reinhören und der Alarmanlagenkasten hat nen Sabotagealarm, der sofort angeht, wenn jemand das Ding auch nur aufschraubt. Was haben die eigentlich die 5 Minuten Differenzzeit gemacht? Doppelkopf gespielt, so wie wir? Wieso mussten wir die Polizei anrufen? Alles sehr seltsam…

Naja, war ein ereignisreicher Abend. Glücklicherweise ist alles halbwegs glimpflich abgelaufen, das Fenster lässt sich auch noch schließen, weil es nur aufgehebelt wurde. Und die Polizisten haben sich gewundert, dass die überhaupt eingestiegen sind, weil ein Alarm sie normalerweise davon abhält.

Ausserdem hat Ute, die Frau von Frank, ja dem Frank, mir heute wieder das tollste aller Schaufenster gezaubert. Wahnsinn, ich brech mir einen ab, um nach mehreren Stunden etwas mittelmäßiges zu haben und Ute schüttelt mit guter Laune und viel Spaß an der Sache mal eben ein Schaufenster der Extraklasse aus dem Ärmel! Ich wiederhole: Wahnsinn.
Danke Ute.

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